Termine

Book Release Party

Das Autonome FrauenLesbenReferat Marburg lädt mit der Autorin Peet Thesing und in Kooperation mit der dispo Gruppe Café Trauma zur Lesung ihres neuen Buches „Feministische Psychatriekritik“ am 29.März um 19 Uhr in die Baari Bar ein. Im Anschluss gibt es Sekt und Zeit, gemeinsam an der Bar zu sitzen, zu diskutieren und zu feiern.

Konsequent dagegen! Always against it! Buna karşi!

Der 25. November ist der internationale Tag gegen Gewalt gegen Frauen*.
An diesem Tag wollen wir mit euch auf die Straße gehen. Lasst uns laut unserer Recht einfordern und die patriarchale Alltäglichkeit zerstören!
Startpunkt: 13h, Bahnhofsvorplatz Marburg

Mindestens jede dritte Frau* in Europa wird im Laufe ihres Lebens sexuell belästigt. Wir möchten diese und andere Formen der gegen Frauen* gerichteten Gewalt sichtbar machen und einem Geschlechtsblindheit forcierenden Diskurs entgegentreten.
Mitte des Jahres war am Oberstadtaufzug ein Plakat mit der Aufschrift: „Stopp Gewalt gegen Frauen und Kinder“ zu sehen. Alleine diese Aussage infantilisiert Frauen* und setzt sie mit Kindern als schutzbedürftig und nicht handlungsfähig gleich. Als wäre dies noch nicht genug, wurde mit Stiften ergänzt: „Und gegen Männer.“ Das wurde durchgestrichen und durch „Menschen“ ersetzt. Dies ist nur eines der vielen Beispiele für Bestrebungen, geschlechtsspezifische Gewalt unsichtbar zu machen und durch ausschließliche Verwendung der Kategorie „Mensch“ alle Herrschaftsstrukturen und Gewaltverhältnisse zu verneinen. Auch das dringende Bedürfnis vieler, immer dann, wenn von Gewalt gegen Frauen* die Rede ist „und gegen Männer“ hinzuzufügen, ist Ausdruck dieser Tendenz. Selbstverständlich erleben nicht nur Frauen* Gewalt, sondern auch Personen anderer Geschlechter. Doch was aus der Subsumierung aller Erfahrungen ohne Beachtung ihrer Eingebundenheit in Unterdrückungs- und Herrschaftssysteme herauskommt, ist sowas wie „Einsicht – Marburg gegen Gewalt“. Das Patriarchat bleibt darin völlig unangetastet. Gegen Gewalt sind alle. Gewalt gilt als moralisch verwerflich. Auch gewalttätige Männer sind gegen Gewalt. Denn das ist der starke Punkt patriarchaler Strukturen: Die Täter sehen sich niemals selbst als Täter.
Marburg Einsicht veröffentlichte einen Kinospot, in dem ein bürgerlicher weißer Mann in weißer Weste, pardon, weißer Jacke, mit Blumenstrauß in der Hand von zwei schwarz gekleideten Männern angegriffen wird. Der Blumenstrauß symbolisiert die Nettigkeit des Mannes, die schwarze Kleidung die Bösartigkeit der Angreifer. Gewalt wird hier gezeigt als Gewalt von Männern, die anderen aufs Maul hauen, als Gewalt, die in der Öffentlichkeit passiert, die von einer bestimmten Klasse ausgeht – niemand kommt so auf die Idee, dass es vielleicht der „nice guy“ mit dem Blumenstrauß ist, der zuhause seine Frau* prügelt. Diese Mythen über Gewalt sind weit verbreitet und machen es schwer, darüber zu reden, wo und wie Gewalt tatsächlich passiert – gerade für Frauen* und trans* Personen.
Ebenfalls in diesem Jahr fand eine Demonstration „Besorgter Bürger“ gegen „Gewalt gegen Frauen und Kinder“ statt. Diese rassistische Veranstaltung machte Geflüchtete verantwortlich für sexualisierte Gewalt. Ähnlich wie nach der Silvesternacht in Köln wird argumentiert „Schützt unsere Frauen und Kinder“. Damit wird die sexistische Logik bedient, Frauen* seien Objekte, die Männern gehörten: Als Ehefrau*, Mutter*, Schwester* oder Tochter*. Neben diesem paternalistischen Ansatz sind Debatten um sexualisierte Gewalt in diesem Jahr immer begleitet gewesen von rassistischen Forderungen. So wurde gleichzeitig mit der Veränderung des Sexualstrafrechts, mit der Einführung der sehr neuen Idee „Nein heißt Nein“, das Abschiebungsrecht verschärft. Damit hinterlässt diese Änderung einen bitteren Beigeschmack. Vergewaltigungsmythen vom gefährlichen Fremdtäter werden immer wieder wiederholt, finden sich in jeder Berichtserstattung der Presse wieder. Die Verurteilungen von Gina-Lisa Lohfink und Claudia D, die von Kachelmann wegen Falschbeschuldigung angezeigt wurde, zeigten ebenso wie die sie umgebenden Debatten nochmal deutlich, wie wenig Bewusstsein es über patriarchale Gewalt, Vergewaltigungsmythen und gesellschaftliche Strukturen gibt.

Wir machen da nicht mit! Wir zeigen keine Einsicht!
Wir laden zu dieser Demo alle (trans) Frauen*, Ladys, Lesben, Dykes, Tunten, Femmes, Non-binarys, A& non-gender, und solidarische (trans) Männer ein.

Refresh the F-word – Coffee-Party für Erstis und Interessierte

Für alle, die neu in Marburg/ an der Uni sind (und auch alle anderen interessierten FLT*), haben wir einen „Tag der offenen Tür“ im Autonomes FrauenLesben Referat Marburg (AStA Marburg), an dem ihr uns zu Kaffee und Cupcakes kennenlernen, oder auch einfach über bestimmte Themen quatschen könnt.
Spread the word and bring your friends!
Feministische Grüße und bis dann,
das Autonome FrauenLesben Referat

Feministisches Vorsemester-Faulenzen

Die Orientierungswoche ist überstanden, das Semester hat noch nicht wieder angefangen, Lohnarbeit hoffentlich auf Pause – wir wollen mit euch im und am AFLR chillen, Bier und Limo trinken, Snacks verdrücken, quatschen, zocken, Musik hören und rumhängen. Los geht es um 18 Uhr am AStA Marburg, Erlenring 5.

An den Freitagen 12.8.16 + 19.8.16 ist das Referat geschlossen!

Girl Gangs over Marburg

Das wollen wir auch in Marburg: https://girlgangsover.wordpress.com/portfolio/video/

Daher seid ihr herzlichst eingeladen mit uns wundervolle gangs entstehen zu lassen und auf
der Wiese vorm AFLR beim AStA rumzuhängen.